Die Triggerung auf der abfallenden Flanke eines Impulses.




Oft ergibt sich das Problem, daß man einen Steuerungsprozeß nicht zu Beginn eines Impulses mit dessen steigende Flanke, sondern erst mit Abschluß des Impulses an dessen negative Flanke anstoßen muß . Abhilfe schafft hier eine sehr einfache R-C Kombination mit einem NAND Gatter. Diese Komponenten sind im Schaltplan mit R45, C30 und U25-A gekennzeichnet. Zu Beginn eines Impulses ist der Ausgang von U24-A low. C30 lädt sich dadurch über R45 auf +Ub auf. Am Eingang von U25-A liegt somit ein High Signal an und am Ausgang ein Low Pegel. Steigt die Spannung am Ausgang von U24-A nun sprunghaft an, ändert sich zunächst garnichts. C30 verhält sich zwar im ersten Moment wie ein Kurzschluß jedoch nur zwischen dem selben Potential von +Ub. Wenn für C30 ein genügend kleiner Kondensator gewählt wurde, bleibt der Pegel am Ausgang von U25-A konstant. Sinkt die Ausgangsspannung von U24-A schlagartig gegen 0V, so wird das Potential vom Eingang des NAND Gatters U25-A durch C30 mit Masse verbunden. Dieser Masseschluß ist sehr kurz, da C30 sich schnell wieder über R45 aufgeladen hat. Am Ausgang von U25-A entsteht somit ein kurzer Nadelimpuls. Die Impulsbreite wird vorwiegend durch die Zeitkonstante Tau=C30 * R45 bestimmt. Dies wird durch die unten angegebene Grafik nochmals verdeutlicht.


Aussgangssignal von U24A und Eingangssignal von U25A




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